In diesem Ratgeber erfahren Sie alles zum Thema Durchschlafstörungen und welche effektiven Methoden es gibt, mit denen Sie Nachts wieder ohne Unterbrechungen schlafen können. Denn erholsamer Schlaf ist für die Regeneration unseres Körpers von enormer Bedeutung. Auch psychisch machen uns Schlafprobleme zu schaffen. Deshalb ist es von entscheidender Bedeutung, etwas gegen Durchschlafprobleme zu unternehmen, um so langfristig entstehenden Nebenwirkungen und Krankheiten entgegenzuwirken.

Frau mit Durchschlafstörung

In diesem Beitrag erfahren Sie:

  •  Ursachen für Durchschlafstörungen
  • Die besten Tipps gegen die Probleme

Die Ursachen für Durchschlafstörungen

Als Ursache für Durchschlafstörungen kommen verschiedene Ursachen in Frage. Zur Selbstdiagnose empfiehlt es sich, der Reihe nach die nachfolgend genannten Ursachen durchzugehen und jeweils auszuschließen was nicht auf Sie zutrifft. Auf diese Weise bleiben am Ende die möglichen Gründe für Ihre Schlafprobleme übrig.

Ursache 1: Schichtdienst und ein unregelmäßiger Schlafrhythmus

Laut einer Studie der Techniker Krankenkasse arbeiten deutschlandweit mehr als 50% der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in einem Schichtsystem. Das sind immerhin 23,8 Millionen Erwerbstätige, die wöchentlich oder monatlich andere Schlaf- und Arbeitszeiten haben. Wer aus Berufsgründen einen häufig wechselnden Schlafrhythmus hat ist damit also schonmal nicht alleine. Doch dies alleine ist natürlich noch keine Hilfe. Welche Tipps die Experten haben erfahren Sie im Laufe dieses Beitrags.

Ursache 2: Atemprobleme und körperliche Erkrankungen

Nicht wenige Durchschlafstörungen hängen mit Atemproblemen zusammen. Erstes Anzeichen hierfür ist intensives Schnarchen. Doch sogar ganze Atemaussetzer sind während des Schlafens möglich. Durch eine chronische Unterversorgung des Gehirns während des Schlafens, können sich langfristig Probleme bemerkbar machen. Auch andere Erkrankungen wie beispielsweise Diabetes können eine Ursache von Durchschlafstörungen sein. Aber auch Rheuma und Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommen als Auslöser in Frage.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Partner und Freunden, um mögliche Ursachen zu finden

Ursache 3: Das Alter

Mit fortschreitendem Alter fällt es uns nicht nur etwas schwerer uns an Dinge zu erinnern, sondern auch der Schlaf leidet. Einerseits benötigt der Körper nicht mehr ganz so viel Schlaf wie früher und andererseits nimmt auch die körperliche Anstrengung ab, wodurch sich der Körper weniger erholen muss. Mehr dazu erfahren Sie unter anderem in diesem Artikel. Gerade Männer haben Nachts mit zunehmendem Alter mit Problemen wie Blasenschwäche zu kämpfen. Wer hier durch Schlafprobleme hat, sollte am besten mit seinem Arzt Rücksprache halten.

Ursache 4: Sorgen und Ängste

Eine weitere Ursache von Durchschlafproblemen sind Stress und Sorgen. Während des turbulenten Alltags kommen wir kaum dazu unsere Situation zu reflektieren und grübeln abends deshalb oft stundenlang im Bett. Auch Depressionen sorgen für Beschwerden beim Einschlafen. Ausgelöst durch psychische Herausforderungen im Alltag können auch Alpträume für Durchschlafstörungen sorgen. Häufig stehen schlechte Träume in direktem Zusammenhang mit unterbewusst unangenehm wahrgenommenen Geräuschen wir Lichtblitze durch vorbeifahrende Autos und knarzende Dielen.

Die besten Tipps gegen Durchschlafstörungen

Tipp 1: Stress vor dem Schlafen gehen vermeiden

Der erste Tipp gegen Durchschlafstörungen klingt zwar simpel, doch hat es in sich. Vermeiden Sie ab 2 Stunden vor dem Schlafen gehen alle Aktivitäten die für Stress mit Ihrem Körper verbunden sind. Dazu zählt das Einnehmen von Mahlzeiten, Fernsehen, aber auch die Displays von Smartphones und Tablets. Lesen Sie stattdessen lieber ein Buch oder unterhalten Sie sich mit dem Partner oder Freunden. Auf diese Weise kann der Körper schon einmal runter fahren und sich auf das Schlafen vorbereiten. Auch ähnliche Schlafenszeiten machen Sinn, damit sich Ihr Körper an einen Rhythmus gewöhnen kann.

Tipp 2: Gespräch mit dem Arzt Ihres Vertrauens

Auch wenn wir natürlich die Intention haben, Ihnen mit diesem Beitrag weiter zu helfen, kann ein Ratgeber aus dem Internet nicht die persönliche und vor allem individuelle Beurteilung durch einen geschulten Arzt ersetzten. Durch ein gemeinsames Gespräch mit dem Hausarzt Ihres Vertrauens, können Sie die Ursachen für Ihre Durchschlafstörungen ermitteln und eine Lösung finden. Heutzutage verschreiben Ihnen dabei die wenigsten Ärzte Schlafmittel, sondern empfehlen zunächst homöopathische Behandlungsmethoden zum Beispiel durch spezielle Tees.

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Tipp 3: Gesunder Lebensstil

Ein gesunder Lebensstil trägt maßgeblich zu einem erholsamen Schlaf bei. Dazu zählen eine ausgewogene und gesunde Ernährung, regelmäßiger Sport, sowie möglichst kein Nikotin oder Alkohol. Doch seien wir mal ehrlich: Wer kann schon all diese Dinge auf Dauer einhalten. Deshalb empfiehlt es sich überall nach dem Paretoprinzip vorzugehen und mit einem möglichst kleinen Aufwand einen möglichst hohen ertrag zu erzielen. Versuchen Sie zum Beispiel das Frühstück zu einer gänzlich gesunden Mahlzeit zu machen, sich Mittags auf der Arbeit etwas zu gönnen und Abends dafür ein Stück Obst oder Gemüse zu essen. So gelingt ein gesunder Lebensstil deutlich leichter und Sie können Nachts auch wieder besser schlafen.

Tipp 4: Angenehme Schlafumgebung

Als vierten und letzten Tipp gegen Durchschlafstörungen haben wir für Sie die Empfehlung, eine optimale Schlafumgebung einzurichten. Während beispielsweise Blumen in einem Schlafzimmer etwas optisch her machen und tagsüber auch Sauerstoff produzieren, entziehen sie der Luft denselbigen wieder. Schlafprobleme durch Sauerstoffmangel werden hierdurch noch verstärkt. Auch das Bett, die Matratze, die Kissen und nicht zuletzt das Lattenrost machen einen entscheidenden Unterschied zwischen gutem und erholsamen Schlaf und Durchschlafproblemen. Schauen Sie sich doch zum Beispiel einmal unseren Lattenrost Test an um zu prüfen, ob Sie mit einem besseren Rost Ihre Schlafqualität möglicherweise noch verbessern können.