Top 5 der größten Schlafmythen 2015

Schlafmythen Top 5

Wir alle müssen schlafen. Doch rund um das Thema Schlafen ranken sich viele Mythen. Denken Sie auch das 8 Stunden Schlaf optimal sind? Oder sind Sie der Meinung das langes Schlafen besonders gesund und erholsam ist?
Holen Sie Mittags ihren in der Nacht verpassten Schlaf nach? Wir klären Sie über die größten Mythen und Irrtümer rund um das Schlafen auf. Überraschend ist, dass manche Weisheiten die schon Oma kannte, tatsächlich stimmen.
Die Redaktion von Lattenrost Test hat die bekanntesten Schlafmythen für Sie recherchiert und zusammengestellt.
Hier sind unsere Top 5 der größten und verbreitetsten Schlafmythen.

 

 

 

Schlafmythos Nummer 1: Acht Stunden Schlaf sind optimal

Wer kennt diesen Mythos nicht. Immer wieder hört man, dass exakt 8 Stunden Schlaf am besten sind. Doch dieser Mythos ist tatsächlich falsch. Es hängt vom Typ ab, wie viel Schlaf der Organismus benötigt. Für manche reichen 5 Stunden Schlaf aus. Für andere müssen es 9 oder sogar 10 Stunden Schlaf sein, damit sich der Körper optimal erholt. Wichtig ist laut Forschern jedoch insbesondere die Anzahl der Unterbrechungen während des Schlafens. Bis zu 30 mal wachen wir pro Nacht auf, allerdings bekommen wir meist diese Unterbrechungen gar nicht richtig mit. Kritisch für die Erholung wird es erst, wenn diese Wachphasen länger als 3 Minuten andauern. Schlafforscher raten dazu, diese Wachphasen gelassen zu nehmen. Wer sich nämlich darüber aufregt wach zu sein, läuft Gefahr nicht mehr einschlafen zu können. Egal also ob Sie ein Lang- oder Kurzschläfer sind. Nehmen Sie sich soviel Zeit zum Schlafen wie Ihr Körper benötigt und lassen Sie sich nicht durch den 8 Stunden Schlaf Mythos verunsichern.

 

Schlafmythos Nummer 2: Der verlockende Mittagsschlaf

Schlafmythen von Lattenrost TestEin Nickerchen am Mittag ist verlockend. Insbesondere wenn Sie in der Nacht zu kurz geschlafen haben und sich der Körper nach Erholung sehnt. Gegen einen unregelmäßigen Mittagsschlaf ist laut den Experten auch nichts einzuwenden. Wichtig ist hierbei, dass der Schlaf nicht zu lange dauert und vielmehr „Power-Napping“ als Tiefschlaf ist. Laut einer Studie der Harvard Universität ist es am besten, wenn der Mittagsschlaf zwischen einer halben und einer Stunde dauert. So können Leistungen den ganzen Tag über erbracht werden.
Eine weitere Studie der Harvard Universität untersuchte den Effekt von regelmäßigen Mittagsschlaf auf die allgemeine Gesundheit. Die Forscher fanden dabei heraus, dass die Personen die 3 mal wöchentlich für mindestens eine halbe Stunde ein Nickerchen hielten, ein 37% verringertes Risiko hatten, einen tödlichen Herzinfarkt zu erleiden. Laut Experten ist dieser Effekt jedoch vor allem im jungen Alter von Bedeutung. Je älter man wird, desto seltener sollte ein Mittagsschlaf gehalten werden.

 

Schlafmythos Nummer 3: Man kann sich gesund und schön schlafen

Ein weiterer bekannter und verbreiteter Schlafmythos ist der des Gesundheits- und Schönheitsschlafs.
Doch dieser Mythos ist tatsächlich richtig! Gerade bei Krankheiten, wie zum Beispiel bei einer Erkältung ist es hilfreich mehr als sonst zu schlafen. Dies signalisiert auch der Körper durch ein permanentes Müdigkeitsgefühl. Durch den vielen Schlaf kann das Immunsystem gestärkt und wieder aufgebaut werden.
Bildlich können Sie sich vorstellen, dass der Organimus Türen und Tore zur Außenwelt für eine Zeit lang verschließt und diese Zeitspanne genutzt wird um ohne neue Einflüsse im Körper aufzuräumen, zu reparieren und zu verdauen. Da eine Erkrankung wie zum Beispiel ein grippaler Infekt besonders anstregend für den Körper ist, benötigen wir mehr Erholung. Auch den Schönheitsschlaf gibt es. Zwar werden wir im Schlaf nicht unbedingt schöner, aber ein ausgeschlafenes Gesicht wirkt laut Experten frischer, lebendiger und attraktiver. Zusätzlich sorgt die Hautregeneration während des Schlafens für weniger Falten und ein besseres sowie gesünderes Hautbild.

 

Schlafmythos Nummer 4: Unsere Ernährung beeinflusst den Schlaf

Schlafmythen von Lattenrost TestSchlafstörungen können die Folge einer schlechten Ernährung sein. Umgekehrt bedeutet dies, dass Sie ihren Schlaf durch eine gesunde und ausgewogene Ernährung verbessern können. Aber wie funktioniert dies konkret? Zunächst gibt es eine Reihe von Lebensmitteln die gemieden werden sollten. Dazu zählen selbstverständlich Alkohol und Tabak. Die gesundheitsschädliche Wirkung dieser beiden Substanzen ist hinreichend bekannt. Beide Stoffe erhöhen den Blutdruck und die Herzfrequenz.
Den gleichen Effekt haben auch koffeinhaltige Getränke. Diese sollten 6 Stunden vor dem Schlafen das letzte Mal getrunken werden. Zu meiden sind außerdem stark säurehaltige Nahrungsmittel wie zum Beispiel Citrusfrüchte. Diese regen den Kreislauf an und haben eine stark vitalisierende und belebende Wirkung. Auf der anderen Seite jedoch gibt es Lebensmittel, die für einen erholsamen Schlaf empfehlenswert sind. Dazu zählen zum Beispiel Mandeln und Zimt. Diese fördern die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Ein bekanntes Haushaltsmittel ist übrigens besonders gut für eine geruhsame Nacht: Ein warmes Glas Milch mit Honig ist ein optimales Mittel gegen Einschlafstörungen.

 

Schlafmythos Nummer 5: Der Schlaf vor Mitternacht ist der Beste

Wer gut ausgeschlafen sein möchte sollte vor 24:00 im Bett sein. Denn gerade der Schlaf um Null-Uhr ist besonders erholsam und deshalb so wichtig. Das stimmt jedoch nicht ganz und ist deshalb ein typischer Schlafmythos. Richtig ist: Der Schlaf um die biologische Mitternacht ist der Beste. Die biologische Mitternacht ist jedoch nicht um 24:00 sondern um 3 bis 4 Uhr in der Früh. Hierbei befindet sich der Körper in der sogenannten Tiefschlafphase. Während dieser Zeit läuft die Erholung des Organismus auf Hochtouren. Wer am nächsten Morgen gut ausgeschlafen und erholt sein möchte, sollte während dieser biologischen Tiefschlafphase im Bett liegen.

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